Übersicht Arbeitskraftabsicherung

Was passiert eigentlich, wenn du eines Tages nicht mehr arbeiten kannst? Entweder weil du mit 53 zu starke Rückenschmerzen hast, um deinen Job als Handwerker weiter auszuüben - oder weil du mit 32 durch ein zu hohes Arbeitspensum unter Burn-Out leidest. Die möglichen Gründe sind vielfältig und eine Berufsunfähigkeit tritt häufer ein, als gedacht. Hier ein paar Statistiken dazu:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Machen wir ein Beispiel: 

Du bist 26-jähriger Ingeneur (m/w/d) und verdienst rund 3.000 € Brutto pro Monat, was rund 1.900 € netto pro Monat entsprechen. Gehen wir davon aus, dein Gehalt steigt um durchschnittlich 1% pro Jahr, verdienst du bis zu deiner Rente mit 67 noch rund 1,8 Millionen Euro. Das ist der Wert deiner Arbeitskraft. Und das ist die Summe an Geld, die du brauchst, um dein Leben normal weiterzuführen (Miete, Essen, Freizeit, Verkehr,..).

 

Die Wahrscheinlichkeit, in deinem Alter berufsunfähig zu werden, beträgt als Mann 43%. Die Chance, dass dir diese 1,8 Millionen in deinem Leben fehlen werden, beträgt also fast 50:50. Dieses Risiko solltest du unbedingt absichern.

Gibts denn in so einem Fall nicht auch Hilfe vom Staat? Ja, im Folgende eine Übersicht dazu:

 

 

 

 

Gehen wir also davon aus, du verdienst 3.000 € Brutto pro Monat, was rund 1.900 € netto pro Monat entsprechen

Solltest du nun arbeitsunfähig sein, erhälst du für bis zu 6 Wochen deinen regulären Lohn von deinem Arbeitgeber weitergezahlt (also 1.900€ netto) - Entgeldfortzahlung

Bist du länger als 6 Wochen (aber kürzer als 72 Wochen) arbeitsunfähig, gibt es Krankengeld von der Gesetzlichen Krankenversicherung

  • Dies entspricht aber maximal 90% deines Nettoeinkommens (also ca. 1700 €)

  • Und du musst davon nochmal Sozialversicherungsabgaben leisten (sodass noch rund 1.500 € übrig bleiben)

  • Hier entsteht also schon eine erste Lücke, die du mit einem Krankengeld schließen kannst. Wir beraten dich gerne dazu.

 

Bist du wirklich dauerhaft arbeitsunfähig erhälst du von der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) eine Erwerbsminderungsrente (EMR)

  • Diese hängt davon ab wie viel du noch arbeiten kannst (halbe = 3-6 Stunden / Tag oder volle = weniger als 3 Stunden / Tag)

  • Und wie viel Geld du bereits in die GRV eingezahlt hast

  • Im Schnitt kommen bei einer vollen EMR 30% des Brutto raus (in deinem Fall nur 900€ sind)

  • da du mit 900 € (im Schnitt sogar nur 735€) pro Monat eher schlecht als recht Leben kannst, solltest du dich unbedingt dagegen absichern.

Wie das geht, erklären wir dir gleich. Dafür ist es erstmal wichig zu wissen, welche Art von Beruf welches Risiko mit sich bringt. Das siehst du hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Entsprechend gibt es auch verschiedene Formen der Absicherung je nach Berufsgruppe und Risiko. Nachfolgend eine Übersicht, welches Risiko durch welche Art der Versicherung abgedeckt werden kann.

Und wie die jeweilige Versicherung im einzelnen funktioniert, siehst du hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Versicherung also für wen die passende ist, lässt sich gar nicht pauschal sagen. Was sich pauschal sagen lässt, ist dass für jeden der arbeitet, ein hohes Risiko besteht, irgendwann einmal längere Zeit nicht arbeiten zu können - und dafür viel Geld zu benötigen. Durch verschiedene Arten von Versicherungen kann man dieses Risiko abfedern. Welche für dich angemessen ist, finden wir gerne gemeinsam in einem persönlichem Gespräch raus. Schick uns doch einfach eine Termineinladung: https://www.fenio.org/termin

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